Das Internet eröffnet seinen Nutzern viele Möglichkeiten und hält auch dementsprechend viele unterschiedliche Angebote bereit. Egal ob es Online-Shops, Communities, eMail / Kommunikation oder Spiele sind, in der Regel haben all diese Angebote eine Sache gemeinsam: Jeder Nutzer hat seinen eigenen Account und dieser Account ist wiederum, nachvollziehbarer Weise, durch ein mehr oder weniger gutes Passwort geschützt. In Zeitschriften und im Internet ist immer wieder zu lesen, dass Passwörter möglichst lang sein, neben Buchstaben auch Zahlen und Sonderzeichen enthalten sollen und darüber hinaus noch über Variationen in der Groß- und Kleinschreibung der Buchstaben verfügen sollen. An sich ist dies nicht schlimm, all diese Dinge sind ja mit der Tastatur schnell eingetippt, aber wie merkt man sich so ein Passwort? Vor allem wenn es keine Worte enthält?
Dafür gibt es einen kleinen nicht mehr ganz so neuen Trick: Zunächst bildet man einen möglichst langen Satz, den man sich aber gut merken kann. Ich möchte an dieser Stelle den folgenden Beispielsatz verwenden: Jana, Katharina und Xenia sind 3, 5 und 14 Jahre alt. An diesem Satz fällt relativ schnell auf, dass er viele Zahlen und Sonderzeichen enthält. Dies ist gewollt! Im zweiten Schritt baut man aus diesem Satz nun ein Passwort. Dies kann man dadurch machen, dass man zum Beispiel für die Wörter des Merksatzes festlegt, dass für das Passwort nur der erste Buchtstabe eines Wortes im Passwort erscheinen soll. Darüber hinaus kann man festlegen, dass die Groß- und Kleinschreibung übernommen werden soll. Desweiteren kann man sich überlegen die Satzzeichen und Zahlen zu übernehmen. Aus dem oben genannten Beispielsatz habe ich nun das folgende Passwort erstellt:
J,KuXs3,5u14Ja.
Diese Zeichenfolge ergibt für jemanden, der den Satz der ihr zugrunde liegt nicht kennt, keinen Sinn. Wer das Spiel noch weiter treiben möchte, der kann den Satz auch rückwärts in ein Passwort verwandeln:
.aJ41u5,3sXuK,J
Wichtig ist natürlich, dass man sich sein Passwort merken kann. Daher ist es auch fraglich, ob es Sinn macht übermäßig viele Passwörter zu verwenden, oder die Anzahl der Passwörter auf maximal fünf festzulegen. Die Verwendung der Passwörter kann ja nach einer bestimmten Kategorisierung (beispielsweise nach Sensibilität der Daten, welche durch die Passwörter geschützt werden sollen) festgelegt werden. Ein auf diese Weise erzeugtes Passwort ist in der Regel auch ganz gut zu ändern. Denn gut merkbare Sätze, die dann in ein Passwort verwandelt werden, sind im Freizeit- und Hobby-Bereich relativ gut zu finden.